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Daniela Mulle

Diätologin & Ernährungswissenschafterin

Untergewicht bei Kindern
© Brigitte Böhm-Klabischnig

Untergewicht bei Kindern

Ist mein Kind untergewichtig? Dein Kind isst gerade Miniportionen. Oder es mag nur mehr eine bestimmte Speise und sonst nix. Und warum ist das Kind meiner Freundin so ein guter Esser? Viele Eltern machen sich Sorgen, weil ihr Kind vermeintlich nicht gut isst und ihnen untergewichtig erscheint.

Ist mein Kind untergewichtig?

Dein Kind isst gerade Miniportionen. Oder es mag nur mehr eine bestimmte Speise und sonst nix. Und warum ist das Kind meiner Freundin so ein guter Esser?

Viele Eltern machen sich Sorgen, weil ihr Kind vermeintlich nicht gut isst und ihnen untergewichtig erscheint. Solange Kinder munter und aktiv sind, brauchen sich Eltern meist nicht allzuviele Sorgen machen. Phasen mit „Essproblemen“ gehören zur kindlichen Entwicklung.

Wann ist meine Sorge berechtigt?

Wenn dich der Gewichtsverlauf deines Kindes über längere Zeit beunruhigt und dein Kind oft müde, antriebslos oder krank ist. Lass mal beim Arzt Gewicht und Größe anhand der Wachstums- und Gewichtskurven (Perzentilen) und mögliche Ursachen checken.

Ursachen können vielfältig sein.

Dein Kinderarzt wird nach dem Grund des Untergewichtes suchen. Es können nämlich auch Allergien, chronische Erkrankungen, Fütter- und Essstörungen dafür verantwortlich sein.

Von Fütterstörung spricht man im Säuglings- oder Kleinkindalter, wenn Verhaltensweisen wie z.B. starke Nahrungsvorlieben, Essverweigerung oder das Ausspucken von Nahrung auftreten. Unter einer Essstörung versteht man z.B. Magersucht. Diese beginnt oft in der Pubertät und kommt gehäuft bei Mädchen vor.

Es kann aber auch einfach nur sein, dass dein Kind gerade sehr stark wächst und wirklich zu wenig oder eher einseitig isst. Und sehr neugierige Kinder haben häufig einfach keine Zeit zum Essen.

Vergleiche das Essverhalten deines Kindes auch nicht mit anderen Kindern. Je nach Genen, Körperbau, Bewegungsdrang und Temperament variiert die individuelle Essmenge.

Was kannst du nun tun?

Sollte der Arzt eine der oben genannten Erkrankungen diagnostizieren, kannst du mit mir eine gewichtssteigernde Ernährung besprechen,welche zum Krankheitsbild passt.

Bei Fütter- und Essstörungen wird der Arzt eine Psychotherapie empfehlen. Als Diätologin kann ich euch dabei begleiten, wieder zu einem altersentsprechenden nährstoffdeckenden Wohlfühl-Speiseplan zu finden.

Schließt aber der Arzt medizinische Ursachen aus, hier

ein paar gewichtssteigernde Tipps:

  • Gestalte den Speiseplan vielfältig und bunt.
  • Organisiere regelmäßige Mahlzeiten in der Familie oder mit Freunden.
  • Verwende ausreichend hochwertige Fette bei der Zubereitung.
  • Snacks wie Nüsse, Trockenfrüchte, Obst, Süßes und Säfte erhöhen die Energiezufuhr.
  • Die Eiweißversorgung optimierst du mit Milchprodukten, Fleisch, Fisch, Ei und Käse.
  • „Schwierige“ Esser brauchen vielleicht Ruhe, Zeit und kleine Portionen.
  • Aber mache Essen nicht zum Dauerthema.

Möchtest du eine individuellere, zu deinem Kind passende Ernährungsberatung? Melde dich einfach unter brigitte-boehm@klabischnig.at.

Für eine leichtere Lesbarkeit habe ich auf Nennung beider Geschlechter verzichtet.

Hier ein Rezept für einen schnellen Energiekick für zwischendurch:

Beeren-Bananen-Shake

Zutaten für 2 Portionen

  • 400 ml Milch 3,5 % (oder Obers Milch 1 : 1 gemischt)
  • 1 Banane
  • 1 Handvoll Beeren oder anderes Obst
  • 2 EL Zucker oder Honig
  • 1 EL Haferflocken

Zubereitung

  1. Milch mit Obst und Haferflocken pürieren, süßen.
  2. Alternativ: mit Topfen und Joghurt als Obstcreme servieren.

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